Am Aerodynamischen Institut existieren mehrere Windkanäle für Unter-, Trans- und Überschallströmungen mit
Teststrecken von 0.15 x 0.15 m² bis zu 1 x 1 m² und zwei Wasserkanäle, von denen
einer einen geschlossenen Wasserkreislaufkanal mit einem Testbereich von 1 x 1.5 m² und eine
maximalen Geschwindigkeit von 4 m/s besitzt. Des weiteren ist u.a. ein
Prüfstand zur Zertifizierung von Sicherheitsventilen mit einem maximalen Druck von 100 bar vorhanden.
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Messstrecke des Trisonik-Windkanals
mit adaptiven Wänden.
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Farbschlieren-Bilder von Überschallströmungen
entlang eines Raumtransportsystems im Trisonik-Windkanal.
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Die experimentelle Strömungsanalyse basiert auf konventionellen als auch neu entwickelten
Messtechniken. Zwei-
oder dreidimensionale Dichteverteilungen werden mit Hilfe der Mach-Zehnder Interferometrie
oder der holografischen Interferometrie gemessen. Klassische optische Methoden wie Schatten-,
Schlieren- und Farbschlieren-Verfahren werden genutzt, um Strömungsphänomene wie
z.B. Stoßwellen, Stoß-Grenzschicht-Wechselwirkungen und Ablösungen zu visualisieren.
Verschiedene Techniken der Particle-Image Velocimetry (PIV) werden verwendet,
um interne und externe Strömungsfelder zu messen. Z.B. werden anhand der
holografischen PIV dreidimensionale instationäre Geschwindigkeitsfelder in einem 4-Ventil-Kolbenmotor bestimmt.
Das Ziel des Projektes war die Analyse der Entwicklung von Wirbelstrukturen und deren Einfluss auf die
Mischung, z.B. mit Blick auf Treibstoffverbrauch und Umweltverschmutzung.
Es werden
klassische Methoden wie Laser-Doppler Anemometrie (LDA) und Hitzdrahtanemometrie
zur Messung von Druck- und Geschwindigkeitsverteilungen an bestimmten charakteristischen
Punkten eingesetzt als auch Methoden
zur Strömungsvisualisierung wie Ölanstrichtechnik und Rauchverfahren
benutzt, um Strömungsstrukturen u.a. im Rahmen von Automobil- oder
Gebäudeströmungen zu untersuchen.
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Geschwindigkeitsfeld der Zylinderinnenströmung
eines 4-Ventil-Kolbenmotors während der Einlassphase,
aufgenommen mittels holographischer PIV.
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Freiflugmessungen mit Hilfe von Multi-Sensor-Heißfilmen.
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Anhand der Flüssigkristallmethode werden Wärmeübergänge analysiert.
Die im Aerodynamischen Institut entwickelten Multi-Sensor-Heißfilme bieten die
Möglichkeit, Phänomene wie Separation und Transition unter
Labor- und Freiflugbedingungen zu untersuchen.
Mehrphasenströmungen werden z.B. mittels der stereoskopischen Particle-Image Velocimetry erforscht.
Dabei richtet sich das Interesse vornehmlich auf den Massentransport, die Dynamik von
Blasenschwärmen und die Turbulenzproduktion.
Es werden Hochgeschwindigkeitsaufnahmen benutzt, um statistische Modelle für
die Turbulenz in Mehrphasenströmungen zu entwickeln.

Stereoskopische Aufnahme von in Wasser aufsteigenden
Luftblasen, um die Blasendynamik und Turbulenzproduktion
in Mehrphasenströmungen zu untersuchen.
Letztes Update: 17:41:35 - 12.06.2009
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