Im August 1998 übernahm W. Schröder den Lehrstuhl für Strömungslehre und die Leitung des Aerodynamischen Instituts. Er beendete 1983 sein Maschinenbaustudium in Aachen und wurde später am Aerodynamischen Institut auf dem Gebiet der numerischen Strömungsmechanik promoviert. Im Jahr 1987 ging Prof. Schröder als Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft an das California Institute of Technology. Er erhielt 1988 in Gemeinschaft mit D. Hänel und R. Schwane den Hermann-Reissner-Preis der Universität Stuttgart.
Ein Jahr später kehrte er nach Deutschland zurück, um für die Messerschmitt-Bölkow-Blohm (MBB) GmbH, später umbenannt in Deutsche Aerospace AG, im Rahmen verschiedener europäischer Raumfahrtprojekte zu arbeiten. Ab 1995 war Prof. Schröder als Professor für Mathematik, Finanzmathematik und Statistik an der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel tätig, bis er 1998 den Ruf an die RWTH Aachen erhielt.